Jugend- und Drogenberatungsstelle Magdeburg
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DROBS auf dem internationalen Spielmarkt in Potsdam

27. Internationaler Spielmarkt Potsdam

Intuitiv suchen sich Kinder und Jugendliche Spielformate, die zu ihren Bedürfnissen und ihrer Entwicklungsstufe passen. Durch Einflüsse wie Kommerzialisierung, bildungspolitische Instrumentalisierung und Medialisierung verändert sich das Spielen. Bestimmte Produktdesigns erzeugen vor allem den Wunsch, sie besitzen zu wollen. Doch das einst so begehrte Spielzeug erweist sich schnell als langweilig - zum Begreifen von Leben und Welt scheint es ungeeignet. Wenn Spielen immer weniger von kindlichen Bedürfnissen und Phantasien und immer mehr von geprägten Formaten bestimmt wird, ist es wichtig, Freiräume zu schaffen.
Nach welchen Kriterien beurteilen pädagogische Fachkräfte Spiele und Spielzeuge und nach welchen die Kinder und Jugendlichen selbst?
Wie viel Begleitung und wie viel Freiraum braucht das Spielen?
Spielt weniger mehr?

Zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen und dem passenden Motto "weniger spielt mehr" luden Workshops, Seminare, Aussteller*innen und viele weitere Aktionen aus dem Bereich der Spielpädagogik ein.

Und genau das wollte das Suchtpräventionsteam der DROBS Magdeburg nutzen.

Der diesjährige Spielmarkt bot die Chance Gespräche mit Experten aus unterschiedlichsten Praxisfeldern zu führen, neue spielpädagogische Methoden kennenzulernen, auszuprobieren und viele neue Ideen für die praktische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mitzunehmen.