Jugend- und Drogenberatungsstelle Magdeburg
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„FreD“–Konzept im Justizzentrum vorgestellt

Bei Delikten in Zusammenhang mit legalen und illegalen Suchtmitteln ist in vielen Fällen die Vermittlung der Straftatverdächtigen aus der Strafverfolgung an eine Einrichtung sinnvoll, deren Aufgabe in der Unterstützung der Probanden bei der Auseinandersetzung mit ihrem Suchtmittelkonsum besteht. Damit die Verknüpfung mit der jeweils angemessenen Hilfestellung möglichst zielgenau geschehen kann, ist die Kenntnis des Hilfesystems und von Konzepten der frühen Intervention notwendig, wie z.B. „FreD“.

Dies nahmen das Ministerium für Justiz und Gleichstellung und die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt zum Anlass, am 11. September 2018 eine Weiterbildung zum Thema „(Frühe) Intervention bei Suchtmittelproblemen – Möglichkeiten bei straffälligen Menschen“ für Richter, Staatsanwälte, Mitarbeiter aus den Bereichen Jugendgerichts- und Bewährungshilfe sowie Fachkräfte aus dem Bereich Suchtprävention zu veranstalten.

Neben Fachvorträgen zur Rauschmittelkriminalität in Sachsen-Anhalt, Chancen und Grenzen von Entwöhnungsbehandlungen wurde das Konzept von „FreD – Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten“ sowie dessen Umsetzung im Bundesland durch die beiden zertifizierten FreD-Trainerinnen Evelin Nitsch-Boek, Leiterin der DROBS Magdeburg und Martina Engelhard-Oxe, Leiterin der Fachstelle für Suchtprävention im Landkreis Börde vorgestellt.

Weiterführende Informationen zum FreD-Konzept finden Sie unter:

https://www.lwl-fred.de/de/